Wie organisierter Hass Stimmung gegen die ARD machen soll.

Vor zwei Tagen zeigte die ARD den Themenabend “Aufbruch ins Ungewisse”, in dem das Schicksal von Bootsflüchtlingen umgedreht wurde und eine deutsche Familie Asyl in Südafrika beantragte.

Ein gefundenes Fressen für rechtsradikale Trolle, die sich zum Teil schon Tage vorher mit zum Teil hart rassistischen Inhalten vorbereiteten, um den Themenabend in Sozialen Medien kippen zu lassen. Das Ziel ist dabei immer das Gleiche: mit Extremmeinungen auf Twitter & Co sichtbar zu werden und so die Fiktion zufälliger Empörung vor der jounalistisch-politischen Öffentlichkeit zu suggerieren.

Unser Verein betreibt schon eine ganze Weise Netzwerkanalysen, die die Organisiertheit hinter digitalem Hass verständlich machen sollen. Die großen sichtbaren rechten “Aufreger” sind heute großteils durchchoreografierte Meinungsballette, in denen ein Haufen gut organisierter Menschen sich absprechen, wie sie Social Networks gegen die Zivilgesellschaft und ihre Institutionen nutzen können.

Auch im Rahmen des ARD Themenabends “Aufbruch ins Ungewisse”, haben wir mal wieder die Analysesoftware auf Twitter mitlaufen lassen, um zu zeigen, wie u.a. rechte Trollfabriken versuchen, die Themenhoheit über twitter & co zu bekommen. Das Rezept dazu ist immer das Gleiche: dumme Algorithmen, die durch bloße Masse zu bezwingen sind, ein Mindestmaß an Vorbereitung und vernetzte Accounts, die synchronisiert loslaufen. So macht man Meinung heute, die im Erfolgsfall morgen in der Zeitung steht. Und Erfolgsfälle gab es durchaus einige bisher.

Wer den dazugehörigen Artikel lesen mag. Unsere Freunde von Übermedien haben ihn hier publiziert.

Und wer uns bei unserer Aufgabe, Offenlegung von organisiertem Hass im Netz, unterstützen mag, kann das direkt unter diesem Text tun.

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