Hate Aid

HateAid – eine neue Plattform für die, die dem Hass entegegentreten

Mit der neuen Plattform HateAid startet Fearless Democracy ein absolutes Herzensprojekt: HateAid wird Deutschlands erste integrierte Plattform zur Unterstützung, Vernetzung und Sichtbarmachung von Menschen, die von politischen Hatestorms betroffen sind. Die gerade publizierte Selbsthilfe-Guide ist ein allererstes Produkt. Aber wir wollen HateAid zu einer Plattform machen, die Menschen, die für die offene Demokratie kämpfen, eben nicht mehr alleine stehen lässt.

Gerade mit dem Aufstieg einer gut vernetzten Neuen Rechten ist auch in Deutschland das digitale „Unmöglichmachen“ von Individuen zur Standardtaktik im Netz geworden. Die Mobbing-Kampagne gegen #KeinGeldFürRechts war sicherlich eine der sichtbareren Beispiele. Aber auch viele andere Journalisten, Intellektuelle, Politiker und Aktivisten mussten sich Anfeindungen stellen, die von Rufmord bis Todesdrohungen reichen. Das Hauptproblem: Unterstützung gibt es hierfür in Deutschland nicht. Weder prophylaktisch, noch in der Nachbereitung scheinen die Angegriffenen auf Unterstützung zählen zu können. Die, deren Rede- und Meinungsfreiheit durch Angriffe auf Twitter und Facebook, gefakte Beiträge, Rufmord und Framing-Kampagnen, beschnitten werden soll, stehen meist alleine da. Selbst staatlicher Schutz ist bei Drohungen und Einschüchterungsversuchen kaum realistisch, da staatliche Institutionen mit diesem Problem einfach überfordert sind. Darauf setzt die Wut-Industrie mit Erfolg.

HateAid geht davon aus, dass wir genau diese Menschen, die sich für eine offene Demokratie einsetzen, unterstützen müssen. Schon ein Kommentar auf Facebook kann einen zum Ziel machen. Und: Nicht jeder ist in dieser Situation mit den Unwägbarkeit des Netzes vertraut. Als eine erste Maßnahme stellen wir deshalb einen Guide zur Verfügung, der Tipps und Tricks zum Selbstschutz im Falle eines politischen Angriffs gibt. Gleich, ob es um das individuelle Verhalten in einem persönlichen Hatestorm geht, das Verhindern des Kompromittierens des eigenen Freundeskreises oder Fragen der seelischen Gesundheit: unser Guide ist ein allererster Schritt zu einer Plattform, die wir mit eurer Hilfe groß machen wollen. Wichtig: Unser kleiner Guide ist nicht rechtsverbindlich. Da an ihm aber mehrere Personen mitgeschrieben haben, die ähnliche Prozesse schon erlebt haben, hoffen wir, dass wir hilfreiche Tipps für euren Individualschutz geben können.

 

Den neuen HateAid Selbstschutz-Guide könnt ihr hier herunterladen und natürlich teilen.

 

Wenn ihr uns beim größer machen von Fearless Democracy und der Plattform HateAid unterstützen wollt, dann freuen wir uns auf eure Hilfe. Speziell finanzielle Unterstützung hilft uns sehr. Wenn ihr uns dabei helfen wollt, könnt ihr das hier machen. Vielen Dank jetzt schon.