Stop Extremism – Fearless Democracy spricht in Brüssel

Mit dem „Stop Extremism“ Meeting der europäischen Sozialdemokraten hatte Fearless Democracy eine erste Möglichkeit, auf europäischer Ebene über die Wirkweise der Wut-Industrie zu sprechen. Im Fokus der Veranstaltung: verschiedene Blickwinkel auf den Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa zu sammeln.

Für Fearless Democracy sind solche Termine von zentraler Bedeutung, um mit politischen und publizistischen Entscheidern über die vielen Varianten digitaler Desinformation zu reden.

Gerald von Fearless Democracy referierte dabei vor ca. 100 Journalisten und Politikern über die Wirkweise der Wut-Industrie mit besonderem Blickpunkt auf Breitbarts Kampagnen aus UK. Besonderen Blickpunkt erfuhr dabei die systematische Falschberichterstattung rund um das Dortmunder Neujahrsfest und den erfundenen „Frankfurter Sex-Mob“ in dem auch deutsche Medien sekundierten.

Fearless Democracy sieht gerade in der Offenlegung von systematischen, staatenübergreifenden Wut-Kampagnen ein entscheidendes Einflugtor, um im europäischen Verbund die offenen Demokratien zu destabilisieren. Im Rahmen der europäischen Union müssen auch die gesamteuropäisch betrachtet werden, deren Versuche die Demokratien zu erschüttern, selbst gesamteuropäisch geführt werden.

Neben uns beteiligte sich vor allem Professor Sarah de Lange von der Universität Amsterdam mit neueren Forschungsergebnissen rund um den Aufstieg der Neuen Rechten. Ricardo Gutiérrez von der European Federation of Journalists  berichtete über die Herausforderungen, denen Journalisten heutzutage im Umgang mit Rechtspopulisten ausgesetzt sind.

Vielen Dank für die Möglichkeit zu sprechen.

Foto: Andrew Gustar, Commission, Flickr (CC BY-ND 2.0)